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Rampone & Cazzani Altsaxophon „R1 Jazz“

FIAT ODER FERRARI?

Gegenstand dieses Berichts ist ein ungewöhnliches Saxophon der italienischen Manufaktur RAMPONE & CAZZANI aus Quarna, einem kleinen Dorf am Orta-See in der Nähe des  Lago Maggiore.Rampone

Den wenigsten Saxophonisten ist der Name dieses Herstellers bekannt, obwohl er über eine mehr als 130-jährige Tradition im Saxophonbau verfügt. Die Firmengeschichte begann 1818 mit dem Bau einfacher Klarinetten. Bereits um 1870 wurde unter dem Namen Rampone die ersten italienischen Saxophone gebaut. 1920 erfolgte der Zusammenschluss mit der Mailänder Firma Cazzani. Rampone & Cazzani waren Anfang dieses Jahrhunderts sehr erfolgreich; man verfügte über 2 Produktionsstätten in Quarna und Mailand und baute alle Holz- und Blechblasinstrumente. 1920  beschäftigte Rampone & Cazzani 160 Mitarbeiter, sogar ein eigenes Bass-Saxophon war im Programm. Übrigens gab es in den 30er Jahren enge Kontakte zu der amerikanischen Firma Conn, für deren Saxophonproduktion Rampone & Cazzani Korpusse und Schallbecher lieferten. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Geschäft schwieriger; 1957 ging die Firma in Konkurs. Unter einem neuen Inhaber wurde 1958 die Produktion wieder aufgenommen. Allerdings waren die nach dieser Zeit gebauten Instrumente von einfacher Qualität und dem Niedrig-Preis-Segment zuzuordnen; sie brachten dem einst klangvollen Namen einen schlechten Ruf ein. Darüberhinaus konnte man sich auch im Billig-Bereich  gegen die der Fernost-Konkorrenz nicht lange behaupten. 1978 erfolgte abermals die Stilllegung. 1989 übernahm ein früherer Mitarbeiter, Roberto Zolla, den immer noch voll eingerichteten Betrieb (!) mit der Zielrichtung, im Rahmen einer traditionell handwerklichen Fertigung qualitativ hochwertige Instrumente zu bauen. Die Firma baut seitdem nur noch Saxophone.

Rampone & Cazzani baut derzeit vier Modellreihen von Saxophonen. Die preisgünstigere Reihe ist die Modellreihe "Super" (Sopran bis Bariton), darüber liegt die Reihe „De Luxe“ (Sopran bis Tenor) die hochwertigste war bislang  die Reihe R 1 (Sopranino bis Bariton). Darüber gibt es seit wenigen Jahren eine weitere Reihe: Die Reihe R 1 Jazz (Sopran bis Tenor). Sie entspricht den  R1 Instrumenten bis auf die für das Rohr verwendete Messinglegierung und das besonders edle finish.

Vor zwei  Jahren (sonic 3.2003) hatten wir das Tenorsaxophon im Test, nun wollen wir das Altsaxophon unter die Lupe nehmen. Das Testinstrument hat die Serien-Nr. 25260.

ERSTER EINDRUCK

Der besondere Goldton des Instruments sticht einem nach dem Öffnen des Formkoffers sofort ins Auge. Im Gegensatz zu den üblichen lackierten Instrumenten schaut man hier auf eine 24 Karat vergoldete Oberfläche, die nicht hochglänzend sondern ganz leicht mattiert ist. Die Mattierung ist auf die Verwendung einer besonderen Antik-Politur zurückzuführen, wie sie von Restauratoren verwendet wird. Dadurch sieht das Instrument sehr edel aus, ohne protzig zu wirken. Das R 1 Jazz dürfte damit zu den schönsten heute gebauten Altsaxophonen zählen.

Das R 1 verfügt über ein Selmer-ähnliches Klappenwerk. Allerdings nicht in Form einer Kopie, sondern mit vielen eigenen Elementen im Detail. So verläuft z.B. die Achse der B-Klappe (die mit dem kleinen Knopf) auf der Innenseite, wie beim Conn 6M. Ein heute ungewöhnliches Detail ist  die fest verlötete Verbindung des Hauptrohrs und des U-förmigen unteren Bogens. Selmer entwickelte in den 30er Jahren als erster Hersteller die lösbare Steckverbindung, bis  etwa 1980 schwenkten nach und nach praktisch sämtliche Hersteller auf diese Bauweise ein. Obwohl die heute allgegenwärtige Steckverbindung unbestreitbare Vorteile hat, gab es immer wieder Mißtrauen hinsichtlich der Dichtigkeit dieser Verbindung. So gesehen macht die gelötete Rohrverbindung durchaus Sinn.R1 Jazz

AUSSTATTUNG

Das R1 Jazz hat ein Schallrohr aus sogenanntem Goldmessing („red brass“). Dabei handelt es sich um Messing mit einem höheren Kupferanteil. Die normalerweise im Saxophonbau verwendete Messing-Legierung besteht etwa aus 65 %  Kupfer und 35 % Zink. Bei Goldmessing liegt der Kupferanteil zwischen 70 und 85 %. Das für Schallstücke von Blechblasinstrumenten häufiger eingesetzte Goldmessing ist im  Saxophonbau erst in den lezten Jahren ein wenig in Mode gekommen.  Es verspricht leichtere Ansprache und einen etwas weicheren Ton.

Normalerweise  erkennt man diese Legierung an dem dunkleren Goldton. In unserem Fall ist das Material unsichtbar: Es ist verborgen unter einer 1 µ starken Vergoldung.

Die Achsböckchen sind - ganz traditionell - nicht in Gruppen auf Schienen vormontiert, sondern einzeln auf die Schallröhre aufgelötet.

Eingangs wurde eine Ähnlichkeit zum Selmer-Design erwähnt. Beim näheren Hinschauen sieht man, dass Mensur und Tonlochnetz dagegen sind völlig eigenständig sind. Beispielsweise ist der S-Bogen nicht Selmer-kompatibel. Das Hauptrohr ist etwa 10 mm länger, entsprechend der Rampone-Bogen 10 mm kürzer als der Selmer-Bogen  und seine zahlreichen Klone. Der kürzere Rampone-Bogen beginnt entsprechend mit einem kleineren Durchmesser, die Suche nach Austausch- S-Bögen anderer Hersteller dürfte schwierig werden.

Der S-Bogen wird übrigens auf traditionelle Art gebaut, das heißt: mit hartgelöteter Naht. Viele Hersteller sind dazu übergegangen, die Bögen aus nahtlosen Rohren zu formen, die hydraulisch „aufgeblasen“ werden. Dies hat aber den Nachteil, daß das Blech des Bogens  am Mundstückende mehr als doppelt so dick ist wie am anderen Ende.

Für die Justierung der Klappenkoppelung besitzt das Instrument  die üblichen 5 Einstell-Schrauben: F-B-Gis-Koppelung, gegliederte Gis-Klappe,  gegliederte tiefe Cis-Klappe und tief-Cis-Sperre. Die 4 Anschläge in den Körbchen der Knie- und Becherklappen sind nach Selmer-Art mit dem Schraubenzieher verstellbar.

 Für die Klappenanschläge und Koppelungen verwendet man Naturkork und grünen  Filz. Leider verwendet man bei Rampone  für den S-Bogen-Kork synthetischer Kork.

 Die 9 Finger-Einsätze sind aus echtem Perlmutt, nicht aus Kunststoff. Die harten Konturen der Perlmutt-Köpfe, die wir vor einem Jahr beim Rampone Tenor moniert haben, sind weicher gerundeten und bequemeren Konturen gewichen. Dies bedeutet höheren Spielkomfort. Der vordere Hoch-F-Hebel hat einen fingerfreundlich konturierten tropfenförmigen Metalldrücker.

Die Kleinfinger-Klappen entsprechen in etwa dem Selmer-Mark-6-Design: Die  Drücker-Anordnung und B-Wippe für den linken kleinen Finger sind zwar etwas großzügiger bemessen; C- und Es Klappe (rechter kleiner Finger) haben die vertrauten halbrunden Drücker und sind auf einer gemeinsamen  Achse angeordnet.

Die unvermeidliche Halterung für die Marschgabel wurde – wie bei Selmer – in die S-Bogen-Verschraubung integriert; für die Halsbefestigung mit Flügelschraube und für die Marschgabel mit Rändelschraube.

Sämtliche Federn und Schrauben sind aus rostfreiem Stahl, der zu Erzielung größerer Elastizität einen besonderen Phosphoranteil hat.

Die Daumenauflage (links) ist aus schwarzem Kunststoff mit Perlmutteinsatz. Der seitwärts verstellbare Haken für den rechten Daumen sieht ebenfalls nach schwarzem Kunststoff aus, es ist aber ein langlebiger mit Kunststoff überzogener Metallhaken.

 Die Polster sind mit aufgenieteten Metallreflektoren ausgestattet, wie man es von Selmer-Hörnern seit dem Mk-7 Modell kennt. Wahrscheinlich wurde auf die Imprägnierung verzichtet: Beim Öffnen und Schließen der Klappen konnten jedenfalls keinerlei  Schmatz-Geräusche bemerkt werden.

Die geschmackvolle Hand-Gravur auf dem Schallbecher ist dem Selmer-Vorbild nachempfunden und eigentlich recht hübsch.  Dass uns das winzige Saxophon mit den aus dem Schallbecher stiebenden Blitzen (?) unterhalb des  R-1 Namen etwas kindlich vorkommt, haben wir bereits beim Tenorsax moniert. Wir ziehen es vor, dies zu übersehen. R1

VERARBEITUNG

An Klappenwerk und Schallröhre sind auf den ersten Blick keinerlei Verarbeitungsmängel zu erkennen. Alle Lötstellen sind sauber ausgeführt. Auf den zweiten Blick fiel auf, dass die langen Achsen nicht exakt parallel ausgerichtet sind. Dies bedeutet zwar keine Beeinträchtigung der Funktionen, aber bei dem stolzen Preis sollte das eigentlich noch schöner gehen. Zum Aufspüren von Deckungsfehlern zückten wir wieder unsere Leuchtstoffröhre. Nanu, sie ließ sich nicht in den Konus stecken, da das ungewöhnlich lange Röhrchen der Oktavklappe im Weg war. Also musste eine schlankere Lichtquelle her. In drei Fällen war die Klappekoppelung zu stramm eingestellt. Was soll man dazu sagen? Die Korkstreifen, mit denen die Koppelungen  justiert werden, drücken sich im Laufe der Zeit ein wenig zusammen. Die Hersteller haben  die Wahl: Sind die Koppelungen bei der Auslieferung des Instruments perfekt, sind sie (vielleicht) nach einigen Wochen justierungsbedürftig. Sind die Korkstreifen eine Spur zu dick, sind sie (hoffentlich) in einigen Wochen perfekt. Aber unsere sind mehr als nur eine Spur zu dick. Also heißt es: stärker drücken.

Was uns auch nicht gefiel: Mit dem Finger fühlt man  im den S-Bogen an der Verbindung zwischen Steckhülse und Rohr eine deutliche Stufe. Diese Unregelmäßigkeit im Konusverlauf kann akustisch nicht vorteilhaft sein, und fast alle anderen Hersteller kriegen das deutlich besser hin. Achs-Spiel bzw. toten Gang konnten wir nicht bemerken. Positiv: die in dieser Hinsicht störanfällige Selmer-style Oktavmechanik verschluckt fast nichts von der Bewegung des Oktavklappen-Drückers.

Der S-Bogen kommt ohne jede (bedämpfende) Verstärkung aus, weder auf der Unterseite noch vorne.   

SPIELTEST

Für den Spieltest wurden ein halboffenes, popmusik-taugliches Mundstück verwendet (RPC mit 90er Öffnung – das entspricht den Berg Larsen Zahlen oder Öffnung 8 bis 9 bei Meyer – und einem 2 1/2er Rico Blatt), dann eine middle-of-the-road- Kombination (Meyer 7 MM) und schließlich ein Klassik-setup: Yamaha 4C mit 3er Vandoren Blatt.

Mit der Klassik-Kombination verträgt sich das Rampone Sax nicht gut: für besonders leises Spiel ist das Instrument wohl nicht ausgelegt, und das tiefe H blubbert jedes Mal. Also wurde das Mundstück sofort beiseite gelegt. Die anderen beiden Mundstücke harmonieren gut mit dem Rampone Sax.

Fingerfreundlichkeit

Unter beiden Händen fühlt sich das Rampone R1 Jazz an wie das vertraute Selmer Mk 6. Lediglich die beiden kleinen Finger müssen sich etwas mehr strecken: bei der rechten Hand (Es und C) kaum merklich, bei der linken Hand spürbar, besonders wenn man das tiefe B erreichen will. Aber alles ist noch im manierlichen Bereich. Der Federdruck ist relativ hoch, wie von neuen Instrumenten zu erwarten, und für alle Klappen relativ  gleichmäßig eingestellt. Eine Kleinigkeit: der Drücker der Hoch-d-Klappe könnte ruhig etwas höher liegen. Er liegt tiefer als beim Mk-6. Noch eine Überraschung: Manche Saxophonisten greifen die Hoch-Fis-Klappe mit dem Mittelfinger, manche mit dem Ringfinger. Der Tester ist Angehöriger der Mittelfinger-Fraktion;  der erste Griff ging leider ins Leere, da der Drücker nicht auf der von Selmer und Yamaha gewohnten  Position liegt. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig. Die Ringfinger-Fraktion dagegen wird bestens zurechtkommen. Ansonsten liegt das Instrument sehr gut in der Hand.

Ansprache

Der Blaswiderstand des Instruments ist  höher als erwartet. Höher als bei Selmer-Hörnern beispielsweise, von Yamaha ganz zu schweigen. Die Verwendung von Goldmessing, die Einzel-Böckchen-Montage und der Verzicht auf Verstärkung des S-Bogens sind eigentlich  Details, die alle in Richtung leichte Ansprache führen. Dafür muss man beim Rampone Alt  unerwartet viel Gas geben, wenn etwas kommen soll. Pianissimo-Spiel ist möglich, aber nicht sehr bequem. Für Klassiker und junge Schüler ist es wohl nicht das optimale Instrument. Bei Profis aus dem nicht-klassische Lager sieht die Sichtweise schon anders aus; für viele ist es unverzichtbar, dass das Instrument auch Vollgas verträgt. Sie werden sich mit dem Rampone Alt sicher wohl fühlen.

JazzStimmung

Die  Grundstimmung wird von Rampone mit dem international üblichen  a= 440Hz angegeben. Nach einer ausgiebigen Sitzung mit dem Stimmgerät waren wir von der Intonation des R 1 recht angetan. Das untere Register zeigte sich recht ausgeglichen. Das Seitenklappen-C2 stimmt perfekt, nur das normal gegriffene C2 sowie das Cis 2 sind etwas hoch (wie meistens). Besonders angetan war ich von der ausgeglichenen Stimmung des problematischen Bereichs um D1. Das bin ich nicht gewohnt und mache mir Sorgen um D2. Also oktavieren wir mal das D, zunächst ohne jede Korrektur: unter + 20 Cent, das ist schon sehr gut. Mit den gewohnten Korrektur-Reflexen haben wir das D2 sofort da, wo wir es haben wollen. Die zweite Oktave ist – Überraschung – fast genauso unkompliziert wie die erste. Lediglich Cis3 ist  unbequem hoch, aber in diesem Bereich sind wir Saxophonisten sowieso Kummer gewohnt. Auch im Flageolett-Register fühlen wir uns auf dem Rampone Alt sofort wie zu Hause. Alles spricht an, alles stimmt soweit.  Nachdem wir in den letzten Jahren eine Reihe von Saxophonen kennen gelernt haben, bei denen die 2. und 3. Oktave kaum kontrollierbar bis unkontrollierbar nach oben abdrifteten, sind wir über die Intonationseigenschaften des Rampone R1 Jazz hocherfreut. Es geht also doch.

Bei gelegentliche Musical-Einsatz muss ein Saxophon schon mal  auf die in deutschen Orchestern verbreitete höhere Stimmung (a = 443 Hz) eingestellt werden. Daher wurde ein zweiter Durchlauf mit dieser hohen Stimmung vorgenommen. Die Töne mit kurzer Luftsäule tendieren nun stärker nach oben, aber alles ist auch bei 443 Hz noch in einem unproblematischen Bereich. 

Klang

Klanglich gefiel uns das Rampone Alt ganz besonders gut. Es hat einen kernigen, zentrierten Ton, der in eine ähnliche Richtung geht wie der legendären Mk-6-Sound. Allerdings geht das Rampone diesen Weg noch ein gutes Stück weiter als das legendäre Selmer Horn: Das Rampone Alt produziert bei gleicher Spielweise deutlich mehr Lautstärke und wirkt dadurch wesentlich  kraftvoller, ohne aber schneidend zu klingen. Der Klang ist über das gesamte Register bis in die Flageoletts sehr ausgeglichen, es gibt an keiner Stelle klanglichen Brüche.  In diesen Sound kann man sich sofort verlieben. Was kostet das Sax doch gleich?

ZUBEHÖR

Das R1 Jazz Tenorsax wird mit einem Rampone & Cazzani Kautschuk-Mundstück geliefert. Es ist ein durchaus brauchbares Allround-Mundstück. Es wurde im Test nur deswegen nicht verwendet, da uns die anderen Mundstücke vertrauter waren. Weiteres Zubehör sind Trageband, Wischer und Korkfett.

Zu dem Instrument gehört ein edles und aufwendig aus einem Holzkern gearbeitetes (!) Formetui, das mit braunem Kunst-Nappa überzogenem ist, und das neben dem Griff einen Schulter-Tragegurt hat. Die Trichter-Konturen wurden kunstvoll aus dem Profil des Etuis herausgearbeitet. Das hat uns bereits beim Tenor schon sehr gut gefallen. Das Etui hat zwei (abschließbare) Schnapp-Schlösser aus Kunststoff. Deckel schließen, Schlossdeckel andrücken, fertig. Im Inneren ist das Etui mit schwarzem Kunst-Samt ausgekleidet. Die elegante, schlanke Form bietet keinerlei Extra-Raum für Mundstück und S-Bogen. Es gibt ein gefüttertes Säckchen, in dem der Bogen  im Inneren des Trichters verstaut werden kann. Das Mundstück passt hier allerdings nicht mit hinein.  Auf der Außenseite des Etuis gibt es noch ein aufgesetztes Reißverschluss-Fach, dem wir neben dem übrigen Zubehör auch das Mundstück anvertrauen müssen. Ein bisschen mulmig ist einem schon, da das Fach ebenfalls ungefüttert ist.  Ich empfehle nach wie vor (siehe Test Rampone Tenorsax) den Transport von Mundstück und Bogen in einem kiwi neckpak.  Der ist gut gefüttert und bringt beide Teile im  Schallbecher unter.

PREIS

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt für das vergoldete Alt bei stolzen  3984,- EUR.

RESUMMEE

Wir kommen wieder auf die Ausgangsfrage zurück: Fiat oder Ferrari? Eindeutig mehr Ferrari als Fiat, auch was den Preis betrifft. Nichts für Klassiker, auch nichts für Anfänger. Ein toll klingendes Instrument für Freunde von  Powerplay und Vollgas. Leider mit ein paar kleinen Unzulänglichkeiten, die alte Vorurteile über italienische Verarbeitungsqualität wieder hochkommen lassen, von denen man dachte, dass man sie längst überwunden hätte.  

Kontakt: www.ramponecazzani.it   Die Internetseite lässt sich leider nur öffnen, wenn man den „flash player“ an Bord hat.

Deutscher Vertrieb: ramponesax@aol.com

                                   Klaus Dapper


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Erstveröffentlichung in  sonic - wood & brass


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